
Dynamic Cities Need Women: Der Kongress und sein Erbe
Der Kongress „Dynamic Cities Need Women" im Jahr 2007 in Brüssel markierte einen Wendepunkt in der europäischen Debatte über Frauen und Stadtentwicklu…
Wien, Barcelona, Brüssel und Co. im Vergleich: Was Vorreiterstädte in Sachen Gleichstellung, Planung und Teilhabe umsetzen.
Europäische Städte entwickeln sich in unterschiedlichem Tempo in Richtung gendergerechter Stadtpolitik. Während einige Metropolen – allen voran Wien und Barcelona – seit Jahrzehnten systematisch Gender Planning betreiben, stehen viele andere Städte erst am Anfang. Der europäische Vergleich zeigt: Es gibt keine Einheitslösung, aber es gibt übertragbare Prinzipien, konkrete Maßnahmen und politische Rahmenbedingungen, die den Unterschied machen.
Wien hat mit dem Projekt WonenBauen und dem Frauenbüro seit den 1990er-Jahren eine Infrastruktur geschaffen, die gendergerechte Planung institutionell verankert. Barcelona hat mit dem Programa de Mesures contra el Sexisme einen stadtweiten Ansatz verfolgt, der Infrastruktur, Wirtschaft und politische Teilhabe verknüpft. Brüssel war 2007 Austragungsort des Kongresses „Dynamic Cities Need Women“ und hat seitdem verschiedene Gleichstellungsinitiativen im Stadtentwicklungsbereich vorangetrieben. Diese Erfahrungen sind wertvolle Ressourcen für alle Städte, die aufholen wollen.
Diese Kategorie versammelt Vergleichsstudien, Fallanalysen und Reiseberichte aus dem europäischen Raum. Sie richtet sich an Kommunalpolitikerinnen, Stadtplanerinnen und alle, die von internationalen Beispielen lernen wollen.

Der Kongress „Dynamic Cities Need Women" im Jahr 2007 in Brüssel markierte einen Wendepunkt in der europäischen Debatte über Frauen und Stadtentwicklu…

Wien, Barcelona und Brüssel gehören zu den europäischen Vorreiterinnen gendergerechter Stadtplanung – jede auf ihre eigene Art. Der Artikel zeigt, wel…